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Orchis mascula subsp. mascula
genaue Beschreibung Jahr der Orchis mascula


Stattliche Orchis / Männliches Knabenkraut

Orchis mâle

Orchide maschia

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wissenschaftlicher Name Gemäss Info Flora:        Orchis mascula (L.) L.
Gemäss The Plant List:  Orchis mascula (L.) L.

Info Flora führt in der Checklist 2017 die Art neu unter Orchis mascula (L.) L. subsp. mascula (als Konkretisierung von Orchis mascula (L.) L. s.str.). Der neue Name wird in The Plant List als Synonym geführt.
Kontrolle 11.2.2018: Website Info Flora noch nicht aktualisiert.
Achtung: s.str. = sensu stricto = im engen Sinn (kennzeichnet formenreiche Arten, schliesst aber eng verwandte Kleinarten aus)
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora
Blütezeit April (Tiefland) bis Ende Juli (Alpen)
Hauptmerkmale Die Lippe ist dreilappig mit längerem Mittellappen, die Seitenlappen oft zurückgeschlagen, die Lippenbasis aufgehellt mit violetten Papillen.
Beschreibung Kräftige, mittelgrosse, schlanke Pflanze, 20 - 60 cm hoch. Stängel im oberen Teil purpurn überlaufen, Laubblätter lanzettlich, glänzend, ungefleckt oder braun schwarz gefleckt, die unteren rosettig angehäuft, die oberen den Stängel umhüllend. Blütenstand lang zylindrisch, locker- bis dichtblütig mit 8 - 30 Blüten. Blütenfarbe purpurrot, dunkel- bis hellrosa, seitliche Sepalen aufrecht bis vollständig zurückgeschlagen, das mittlere mit den Petalen zusammenneigend. Lippe schwach bis tief dreilappig, Seitenlappen kürzer als der Mittellappen, hell getönte Lippenbasis mit violetten Papillen, Sporn zylindrisch, stumpf, aufwärts gerichtet.
Unterart 'speciosa': Sepalen waagrecht abstehend, in gekrümmte Spitzen auslaufend, nicht gedreht, Seitenlappen der Lippe gezähnt, zu den Bildern.
Ähnliche Arten Zwischen den Unterarten 'mascula' und 'speciosa' kann nicht immer eindeutig unterschieden werden. Man findet auch "Zwischenformen".
Das Kleine Knabenkraut ist kleinwüchsiger, seine Sepalen sind grün bis grünlich violett geadert.
Biotop Magerwiesen, magere Alpweiden, trockenere Stellen von Riedwiesen, lichte Wälder, auf kalkhaltigen bis mässig sauren Böden.
Verbreitung In der ganzen Schweiz verbreitet
Häufigkeit, Gefährdung Lokal noch häufig, besiedelt auch Sekundärstandorte, im Mittelland stark zurückgedrängt.
Gemäss Roter Liste 2016 als "nicht gefährdet" eingestuft.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus(Quelle Info Flora)

Verbreitungskarte Höhenverbreitung
Verbreitungskarte und Höhenverteilung. Klicken in die Grafiken vergrössert die Abbildungen.

 

Legende: Kontaktperson Ruedi Irniger
Symbol Angaben vor 1950 (meist aus der Literatur), Symbol Angaben von 1950 bis 1974
Symbol Angaben von 1975 bis 2007, Kreis gefüllt Angaben ab 2008
A Angepflanzt (angesalbt), ? zweifelhafte Meldung, zu überprüfen

schwarze Symbole: AGEO-Daten
grüne Symbole: Fremddaten von Info Flora und FILAGO (ab 1990), FloZ (Flora des Kantons Zürich), CVB (Cercle vaudois de botanique)
rote Symbole:   Daten der SOG-RF/Q-Kartierung von Walter Schmid ohne Koordinaten, Stand 31.12.97 (siehe "Journal Europäischer Orchideen" Heft 4, 1998)


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Aktualisiert 20. 02. 2018

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