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Von dieser Art sind uns in der Schweiz bisher 8 Hybride bekannt.


1) Dactylorhiza cruenta x Gymnadenia conopsea

Sehr wenige Fundmeldungen. Bisher keine Bilder und keine Beschreibung zur Verfügung gestellt.






2) Dactylorhiza fuchsii x Gymnadenia conopsea

Bild des Hybrides
Fotos Christophe Boillat, 16. und 21.7.2011

Verbreitungskarte
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Diaschau Dactylorhiza fuchsii x Gymnadenia conopsea

Fotos Eltern am Standort aufgenommen.

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3) Dactylorhiza incarnata x Gymnadenia conopsea

Bild des Hybrides
Foto Hans Wyss, 10.7.2013

Keine oder nur sehr wenige aktuelle / ältere Daten.
Verbreitungskarte dieses Hybrides nicht relevant.

 


Diaschau Dactylorhiza incarnata x Gymnadenia conopsea

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Anmerkung zu diesem Hybrid: Ein sehr seltener Hybrid. Bisher erst eine Fundmeldung.






4) Dactylorhiza majalis x Gymnadenia conopsea

Bild des Hybrides
Fotos Ruedi Peter

Verbreitungskarte
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Diaschau Dactylorhiza majalis x Gymnadenia conopsea

Der lange und dünne Sporn ist typisch für diese Kreuzung. Die Lippenform und die Zeichnung zeigt die typischen Merkmale von D. majalis.

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5) Gymnadenia conopsea x G. odoratissima

Bild des Hybrides
Roland Wüest
Hessenberg, AG; 25.06.2009

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Interspezifische Hybride, die beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten gelegentlich auftritt. Habitus zierlicher und Infloreszenz schmaler und kürzer als bei reiner Gymnadenia conopsea. Laubblätter breiter als bei reiner Gymnadenia odoratissima und Blüten etwas grösser. Lippe breiter und deren Mittellappen weniger ausgeprägt als bei reiner Gymnadenia odoratissima. Sporn kürzer als bei reiner Gymnadenia conopsea.

 


Diaschau Gymnadenia conopsea x G. odoratissima

Fotos Eltern am Standort aufgenommen.

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6) Gymnadenia conopsea x Nigritella rhellicani

Bild des Hybrides
Fotos Roland Wüest, 18.07.2012

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Häufigste intergenerische/interspezifische Orchideenhybride der Schweiz, die auf mageren Alpenmatten beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten zahl- und variantenreich auftreten kann. Habitus zierlicher und Infloreszenz schmaler und kürzer als bei reiner Gymnadenia conopsea. Die Grösse der Pflanzen liegt zwischen 10 - 30 cm, die Infloreszenz ist zunächst konisch, später eiförmig bis beinahe zylindrisch. Laubblätter breiter als bei reiner Nigritella/Gymnadenia rhellicani und Blüten grösser und purpurn bis karminrot gefärbt. Lippe breiter und Sporn länger als bei reiner Nigritella rhellicani. Von Gymnadenia conopsea stammende Resupination nur teilweise vollzogen.

 


Diaschau Gymnadenia conopsea x Nigritella rhellicani

Fotos Eltern am Standort aufgenommen. Gym. conopsea x (Nig.) rhellicani kann mit den Hybriden zwischen Nigritella/ Gymn. rhellicani mit Gym. odoratissima oder Pseudorchis albida verwechselt werden. Es ist auf die Proportionen zwischen Pflanzengrösse und Infloreszenzlänge sowie auf die Färbung zu achten. Auch die Häufigkeit der Elternpflanzen im Biotop kann einen Hinweis geben. Die angesprochenen Gymnadenia-Hybriden sind in der Regel grösser.

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7) Gymnadenia conopsea x Nigritella rubra

Bild des Hybrides
Foto Roland Wüest, 7.7.2012

Keine oder nur sehr wenige aktuelle / ältere Daten.
Verbreitungskarte dieses Hybrides nicht relevant.

 


Diaschau Gymnadenia conopsea x Nigritella rubra

Nigritella rubra ist apomiktisch, d.h. sie pflanzt sich nur ungeschlechtlich fort. Hybriden mit einem apomiktischen Elternteil (hier: Nigritella/Gymnadenia rubra) werden häufig als zweifelhaft bezeichnet. Da Insekten auch apomiktische Orchideen besuchen, können jedoch solche Bastardierungen – wenn auch nur sehr selten – durchaus vorkommen, sofern der andere Elternteil allogam ist. In dem Habitat, in dem dieser Hybrid fotografiert wurde, wurden die reinen Begleitorchideen Gymnadenia conopsea und odoratissima sowie Nigritella/Gymnadenia rubra gefunden. Nigritella/Gymnadenia rhellicani wurde rund 100 Höhenmeter tiefer gefunden. Die Hybriden im Gebiet blühen eher leuchtender rot als klassische Bastarde mit Nigritella/Gymnadenia rhellicani. Andere Merkmalunterschiede wurden nicht festgestellt. Aufgrund der grossen Farbvarianz von Nigritella/Gymnadenia rhellicani gibt es somit keine endgültige Bestätigung.
2016 wurde uns ein weiterer Hybrid zur Verfügung gestellt. Gedanken von Ruedi Peter bei der Überprüfung: "Gymnadenia conopsea ist ein Elter. Der andere hat eine weniger gelappte Lippe, die Lippe ist ungefleckt. So kommt v. a. Nigritella rubra in Frage. Hybriden mit Nigritella rhellicani kenne ich nur mit intensiver Rosafärbung."

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8) Gymnadenia conopsea x Pseudorchis albida

Bild des Hybrides
Fotos: Christophe Boillat, 30.6.2017

Keine oder nur sehr wenige aktuelle / ältere Daten.
Verbreitungskarte dieses Hybrides nicht relevant.

 


Diaschau Gymnadenia conopsea x Pseudorchis albida

Fotos Eltern nicht am Standort aufgenommen. Es handelt sich um einen sehr seltenen Hybrid. Bisher wurde er erst einmal in der Schweiz nachgewiesen (Walter Schmid in den 80er Jahren). Er ist schwierig zu erkennen, da er von weitem schnell mit Gymnadenia odoratissima zu verwechseln ist. Ein gezieltes Aufsuchen dieses Hybrides ist zu vermeiden, da sonst nur Schaden angerichtet wird. Danke.

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Aktualisiert 09. 02. 2021

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