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Von dieser Art sind uns in der Schweiz bisher 6 Hybride bekannt.


1) Dactylorhiza fuchsii x Gymnadenia odoratissima

Bild des Hybrides
Fotos Christophe Boillat, 7.7.2002

Verbreitungskarte
Verbreitungskarte
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Diaschau Dactylorhiza fuchsii x Gymnadenia odoratissima

Fotos Eltern nicht am Standort aufgenommen.

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2) Dactylorhiza majalis x Gymnadenia odoratissima

Bild des Hybrides
Fotos Christophe Boillat, 18.7.2008

Keine oder nur sehr wenige aktuelle / ältere Daten.
Verbreitungskarte dieses Hybrides nicht relevant.


Beschreibung des Hybrides

Dieser Hybrid wurde von Christophe und Vincent Boillat in L'Orchidophile 185 (2010) Vol.41(2): 103 (Photo + Erstbeschr.) veröffentlicht.

 


Diaschau Dactylorhiza majalis x Gymnadenia odoratissima

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3) Gymnadenia conopsea x G. odoratissima

Bild des Hybrides
Roland Wüest
Hessenberg, AG; 25.06.2009

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Interspezifische Hybride, die beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten gelegentlich auftritt. Habitus zierlicher und Infloreszenz schmaler und kürzer als bei reiner Gymnadenia conopsea. Laubblätter breiter als bei reiner Gymnadenia odoratissima und Blüten etwas grösser. Lippe breiter und deren Mittellappen weniger ausgeprägt als bei reiner Gymnadenia odoratissima. Sporn kürzer als bei reiner Gymnadenia conopsea.

 


Diaschau Gymnadenia conopsea x G. odoratissima

Fotos Eltern am Standort aufgenommen.

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4) Gymnadenia odoratissima x Nigritella rhellicani

Bild des Hybrides
Fotos Roland Wüest, 08.07.2012

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Interspezifische bzw. intergenerische (je nach verwendeter Gattungs-Nomenklatur) Hybride, die beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten nicht häufig, aber variantenreich auftritt. Habitus zierlicher und Infloreszenz schmaler und kürzer als bei reiner Gymnadenia odoratissima, rundlich bis länglich. Laubblätter breiter als bei reiner Nigritella/Gymnadenia rhellicani und Blüten grösser. Die Blütenfarbe variiert von elfen­beinfarben, gelblich, rosa und rotviolett. Lippe etwas breiter und Sporn nur wenig länger als bei reiner Nigritella/Gymnadenia rhellicani. Von Gymnadenia odoratissima stammende Resupination nur teilweise vollzogen.

 


Diaschau Gymnadenia odoratissima x Nigritella rhellicani

Die beiden ersten Fotos der Eltern sind am Standort eines Hybrides aufgenommen.
Gym. odoratissima x (Nig.) rhellicani kann mit den Hybriden zwischen Nigritella /Gymnadenia rhellicani mit Gym. conopsea oder Pseudorchis albida verwechselt werden. Es ist auf die Proportionen zwischen Pflanzengrösse und Infloreszenzlänge sowie auf die Färbung zu achten. Auch die Häufigkeit der Elternpflanzen im Biotop kann einen Hinweis geben. Die angesprochenen Gymnadenia-Hybriden sind in der Regel grösser.

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5) Gymnadenia odoratissima x Nigritella rubra

Bild des Hybrides

Keine oder nur sehr wenige aktuelle / ältere Daten.
Verbreitungskarte dieses Hybrides nicht relevant.

 


Diaschau Gymnadenia odoratissima x Nigritella rubra

Nigritella rubra ist apomiktisch, d.h. sie pflanzt sich nur ungeschlechtlich fort. Hybriden mit einem apomiktischen Elternteil (hier: Nigritella/Gymnadenia rubra) werden häufig als zweifelhaft bezeichnet. Da Insekten auch apomiktische Orchideen besuchen, können jedoch solche Bastardierungen – wenn auch nur sehr selten – durchaus vorkommen, sofern der andere Elternteil allogam ist. In dem Habitat, in dem dieser Hybrid fotografiert wurde, wurden die reinen Begleitorchideen Gymnadenia conopsea und odoratissima sowie Nigritella/Gymnadenia rubra gefunden. Nigritella/Gymnadenia rhellicani wurde rund 100 Höhenmeter tiefer gefunden. Die Hybriden im Gebiet blühen eher leuchtender rot als klassische Bastarde mit Nigritella/Gymnadenia rhellicani. Andere Merkmalunterschiede wurden nicht festgestellt. Aufgrund der grossen Farbvarianz von Nigritella rhellicani gibt es somit keine endgültige Bestätigung.

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6) Gymnadenia odoratissima x Pseudorchis albida

Sehr wenige Fundmeldungen. Bisher keine Bilder und keine Beschreibung zur Verfügung gestellt.







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Aktualisiert 09. 02. 2021

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