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Von dieser Art sind uns in der Schweiz bisher 6 Hybride bekannt.


1) Dactylorhiza fuchsii x Nigritella rhellicani

Bild des Hybrides
Fotos Chr. & V. Boillat

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Verbreitung in der Schweiz im Oberwallis und Graubünden (Region Albula). Die Höhe der Pflanzen liegt zwischen den Höhen der beiden Eltern bei 10 bis 20 cm mit länglichen, gefleckten Laubblättern und einer verschieden gedrehten Blütenlippe. Blütenfarbe rosa-violett bis dunkelrot.

 


Diaschau Dactylorhiza fuchsii x Nigritella rhellicani

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2) Dactylorhiza majalis x Nigritella rhellicani

Bild des Hybrides

Keine oder nur sehr wenige aktuelle / ältere Daten.
Verbreitungskarte dieses Hybrides nicht relevant.

 


Diaschau Dactylorhiza majalis x Nigritella rhellicani

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Anmerkung zu diesem Hybrid: Sehr seltener Hybrid.






3) Gymnadenia conopsea x Nigritella rhellicani

Bild des Hybrides
Fotos Roland Wüest, 18.07.2012

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Häufigste intergenerische/interspezifische Orchideenhybride der Schweiz, die auf mageren Alpenmatten beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten zahl- und variantenreich auftreten kann. Habitus zierlicher und Infloreszenz schmaler und kürzer als bei reiner Gymnadenia conopsea. Die Grösse der Pflanzen liegt zwischen 10 - 30 cm, die Infloreszenz ist zunächst konisch, später eiförmig bis beinahe zylindrisch. Laubblätter breiter als bei reiner Nigritella/Gymnadenia rhellicani und Blüten grösser und purpurn bis karminrot gefärbt. Lippe breiter und Sporn länger als bei reiner Nigritella rhellicani. Von Gymnadenia conopsea stammende Resupination nur teilweise vollzogen.

 


Diaschau Gymnadenia conopsea x Nigritella rhellicani

Fotos Eltern am Standort aufgenommen. Gym. conopsea x (Nig.) rhellicani kann mit den Hybriden zwischen Nigritella/ Gymn. rhellicani mit Gym. odoratissima oder Pseudorchis albida verwechselt werden. Es ist auf die Proportionen zwischen Pflanzengrösse und Infloreszenzlänge sowie auf die Färbung zu achten. Auch die Häufigkeit der Elternpflanzen im Biotop kann einen Hinweis geben. Die angesprochenen Gymnadenia-Hybriden sind in der Regel grösser.

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4) Gymnadenia odoratissima x Nigritella rhellicani

Bild des Hybrides
Fotos Roland Wüest, 08.07.2012

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Interspezifische bzw. intergenerische (je nach verwendeter Gattungs-Nomenklatur) Hybride, die beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten nicht häufig, aber variantenreich auftritt. Habitus zierlicher und Infloreszenz schmaler und kürzer als bei reiner Gymnadenia odoratissima, rundlich bis länglich. Laubblätter breiter als bei reiner Nigritella/Gymnadenia rhellicani und Blüten grösser. Die Blütenfarbe variiert von elfen­beinfarben, gelblich, rosa und rotviolett. Lippe etwas breiter und Sporn nur wenig länger als bei reiner Nigritella/Gymnadenia rhellicani. Von Gymnadenia odoratissima stammende Resupination nur teilweise vollzogen.

 


Diaschau Gymnadenia odoratissima x Nigritella rhellicani

Die beiden ersten Fotos der Eltern sind am Standort eines Hybrides aufgenommen.
Gym. odoratissima x (Nig.) rhellicani kann mit den Hybriden zwischen Nigritella /Gymnadenia rhellicani mit Gym. conopsea oder Pseudorchis albida verwechselt werden. Es ist auf die Proportionen zwischen Pflanzengrösse und Infloreszenzlänge sowie auf die Färbung zu achten. Auch die Häufigkeit der Elternpflanzen im Biotop kann einen Hinweis geben. Die angesprochenen Gymnadenia-Hybriden sind in der Regel grösser.

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5) Nigritella rhellicani x N. rubra

Bild des Hybrides
Fotos Christophe Boillat, 23.7.2014

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Interspezifische Hybride, die beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten aufgrund Apomixis aufseiten von Nigritella rubra dementsprechend selten auftritt. Blüten in leuchtendem Rotbraun-Ton, also etwa in der Mitte von jenen der Elternarten.

 


Diaschau Nigritella rhellicani x N. rubra

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6) Nigritella rhellicani x Pseudorchis albida

Bild des Hybrides
Fotos Vincent Boillat

Verbreitungskarte
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Beschreibung des Hybrides

Intergenerische Hybride, die beim Aufeinandertreffen ihrer beiden Elternarten selten und variabel auftritt. Habitus eher kräftiger, Infloreszenz breiter und Blüten grösser als bei den Elternarten. Länge der Infloreszenz stark variierend. Laubblätter schmaler als bei reiner Pseudorchis albida. Blütenfarbe unterschiedlich, oft etwas verwaschen, von Weissgelb bis Dunkelrosa, Gelbeinschlag jedoch stets mehr oder weniger erkennbar. Lippe breiter als bei den Elternarten und seitliche Sepalen im Gegensatz zu reiner Pseudorchis albida ausgestreckt. Sporn weniger gebogen als bei reiner Pseudorchis albida. Von Pseudorchis albida stammende Resupination nur teilweise vollzogen.

 


Diaschau Nigritella rhellicani x Pseudorchis albida

Am Standort sind die Eltern häufig zu finden, wie man auch auf den Bildern immer wieder sieht.
Nigritella rhellicani x Pseudorchis albida können mit den Hybriden zwischen Nigritella rhellicani mit Gym. conopsea oder Gym. odoratissima verwechselt werden. Es ist auf die Proportionen zwischen Pflanzengrösse und Infloreszenzlänge sowie auf die Färbung zu achten. Auch die Häufigkeit der Elternpflanzen im Biotop kann einen Hinweis geben. Die angesprochenen Gymnadenia-Hybriden sind in der Regel grösser.

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Aktualisiert 09. 02. 2021

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