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Orchis mascula subsp. speciosa

Schweizer Orchidee des Jahres 2018

Prächtiges Knabenkraut

Orchide mascula speciosa

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wissenschaftlicher Name Gemäss Info Flora:        Orchis mascula subsp. speciosa (Mutel) Hegi
Gemäss The Plant List:  Orchis mascula subsp. speciosa (Mutel) Hegi

Eine eindeutige Unterscheidung zwischen Orchis mascula subsp. mascula und Orchis mascula subsp. speciosa ist nicht immer möglich, da sich die messbaren Merkmale der beiden Unterarten überschneiden. In den Florenwerken wurden und werden beide Unterarten bisher kaum unterschieden. Die Verbreitung der beiden Unterarten in der Schweiz ist deshalb unklar. Bei der Kartierung ist eine Angabe der Unterarten (falls eindeutig zuordnungsbar) deshalb sehr erwünscht.
Details zur Taxonomie Info FloraUnter "wissenschaftlicher Name" führen die Links auf eindeutige Arten/Unterarten bei Info Flora, in dieser Rubrik auf dortige übergeordnete Einträge (z.B. aggr.).
Info Flora bzw. Flora Helvetica (Aufl. 6) fasst 2 Unterarten unter Orchis mascula (L.) L. zusammen.
Volksnamen (d, fr, i) vergleiche Nomenklatur Info Flora
Blütezeit Juni bis August
Hauptmerkmale Die seitlichen Sepalen sind das Haupt­unter­scheidungs­merkmal zur Orchis mascula subsp. mascula. Sie sind deutlich nach aussen gekrümmt und stehen waagrecht ab.
Beschreibung Die Sepalen sind deutlich nach aussen gekrümmt, verlängert und laufen in eine lange Spitze (3 – 4.5 mm lang) aus. Sie stehen waagrecht ab. Sie sind nicht gedreht. Dadurch hat der Blütenstand ein schopfiges (zerzaustes) Aussehen. Zudem ist der Mittellappen der Lippe lang, schmal und am Rand grob gezähnt.
Ähnliche Arten Zwischen den Unterarten 'mascula' und 'speciosa' kann nicht immer eindeutig unterschieden werden. Man findet auch "Zwischenformen".
Das Kleine Knabenkraut ist kleinwüchsiger, seine Sepalen sind grün bis grünlich violett geadert.
Biotop Orchis mascula subsp. speciosa besiedelt subalpine und alpine Bergwiesen der Alpen. Sie gedeiht auf kalkhaltigen und kalkarmen Böden.
Verbreitung Ostalpen, Karpaten, Balkanhalbinsel, N-Italien. Arealgrenzen noch unklar. Unterart 'speciosa' in der Schweiz bisher in Graubünden, in den Zentralalpen, im Berner Oberland, im Tessin und im Wallis bekannt.
Häufigkeit, Gefährdung Durch Änderung der Bewirtschaftung der Alpweiden, heute auch durch Vergandung.
Status (Rote Liste 2016) und Schutzstatus(Quelle Info Flora)

Verbreitungskarte Höhenverbreitung
Verbreitungskarte und Höhenverteilung. Klicken in die Grafiken vergrössert die Abbildungen.

 

Legende: Kontaktperson Ruedi Irniger
Symbol Angaben vor 1950 (meist aus der Literatur), Symbol Angaben von 1950 bis 1974
Symbol Angaben von 1975 bis 2008, Kreis gefüllt Angaben ab 2009
A Angepflanzt (angesalbt), ? zweifelhafte Meldung, zu überprüfen

schwarze Symbole: AGEO-Daten
grüne Symbole: Fremddaten von Info Flora und FILAGO (ab 1990), FloZ (Flora des Kantons Zürich), CVB (Cercle vaudois de botanique)
rote Symbole:   Daten der SOG-RF/Q-Kartierung von Walter Schmid ohne Koordinaten, Stand 31.12.97 (siehe "Journal Europäischer Orchideen" Heft 4, 1998)


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Aktualisiert 20. 01. 2019

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