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Vorträge

  • Die Generalversammlung und die Vorträge finden statt im
    Ort: Lindenpark (Anreise), Sanavita, Lindhofstrasse 2, 5210 Windisch
    Beginn der Vorträge am Donnerstag: 19 Uhr


Corona-Schutzmassnahmen (Stand 21.2.22):
Für die Bereiche ausserhalb des Vortragssaales gelten die Bestimmungen des Lindenparks, zur Zeit Maskenpflicht.
Bitte vor den Vorträgen jeweils aktuell überprüfen.
Im Vortragssaal kann diese (je nach Pandemielage) durch den Veranstalter aufgehoben werden, zur Zeit gilt keine Maskenpflicht. Hoffen wir, dass dieses Jahr die Vorträge wieder entspannt besucht werden können.

Alle Termine der Vorträge sind festgelegt, die Themen sind teilweise noch offen.
Im Mai bis Juli finden keine Vorträge statt.

Diese Vorträge fanden bereits statt.

21. April (Do) Rafael Schneider (ZHAW Wädenswil) Wanzen-Knabenkraut Teil 2
18. Aug. (Do.) Christian Gnägi: Masterplan Orchideenschutz Kanton Bern
Der «Masterplan Orchideenschutz Kanton Bern» zeigt Gefährdung und Handlungsbedarf. Er ist Grundlage für Orchideenprojekte. Pro Natura Bern setzt ihn seit 2016 um. Der Schwerpunkt lag bisher auf den Arten der Gefährdungskategorie 1. Das sind diejenigen, die in jeder der 3 Grosslandschaften des Kt. Bern (Jura, Mittelland und Oberland) in weniger als 25 km-Quadraten nachgewiesen wurden. Der Kanton Bern nimmt mit dem Masterplan Orchideenschutz schweizweit eine Vorreiterrolle ein.
(Siehe auch Beiträge im ORCHIS: ORCHIS_1_2021_Masterplan.pdf ).
15. Sep. (Do.) Bild aus Beiträge zur Gattung Ophrys, Autor Manfred Hennecke
Manfred Hennecke: Beiträge zur Gattung Ophrys
Von der Gattung Ophrys liegen einige molekular-genetische Kladogramme vor. Solche Untersuchungen ergeben eine gewisse Einsicht in die Verwandt­schafts­verhält­nisse auf Sektions­ebene innerhalb einer Gattung, sind aber für die Feld­bestimmung untauglich. Daher sollte für jeden Abzweig­punkt in solchen Kladogrammen ein morphologisches Primärmerkmal (oder Synapomorph) gefunden werden. Dies ist bei der Gattung Ophrys gelungen. Mit nur fünf Primär­merkmalen, die Ja/Nein-Ent­schei­dungen sind, können die Sektionen der Unter­gattungen Ophrys und Bombyliflorae eindeutig bestimmt werden. Damit wird das Bestimmen der Arten innerhalb der Sektionen sehr einfach.
Die Untergattung Fuciflorae ist nicht so einfach, da es einige kongruente Ent­wick­lungen gibt, z. B. O. holosericea ↔ O. bornmuelleri, O. scolopax ↔ O. cornuta, O. umbilicata ↔ O. cornuta, usw. Aber auch hier wurden eindeutige Unterscheidungsmerkmale gefunden. Mit dieser integrativen Methode von Molekular-Genetik und Kladistik können 87 Ophrys-Arten im Feld eindeutig bestimmt werden. Der Rest der beschriebenen Arten wird in die Synonomie verwiesen.
13. Okt. (Do.) Bienenfresser, Foto Max Reutlinger
Max Reutlinger:
Naturkundliche Reise ins Kantabrische Gebirge und in die Extremadura
Beim Wort Spanien denken viele an Strand und Ballermann. Spanien hat viel mehr zu bieten.
Im Kantabrischen Gebirge, der westlichen Verlängerung der Pyrenäen, wollten wir in freier Natur Braunbären beobachten. Mehrere Reisen führten uns auch in die Extremadura, die immer noch eine grosse Biodiversität aufweist. Viele Wanderungen und Spazierwege führten uns zu interessanten Pflanzenhabitaten. Da wir auch an Vögeln interessiert sind, kommen auch ornithologische Beobachtungen nicht zu kurz.
17. Nov. (Do.) Pancratium maritimum und Spiranthes spiralis, Foto Röbi Feller
Röbi Feller / Paolo Trevisan: 30 Jahre Insel Elba
Seit 30 Jahren verbringen Röbi Feller und seine Frau die Herbstferien auf Elba. Da spielt die Botanik mit Spät- (Herbst-Wendelähre – Spiranthes spiralis) und Nachblühenden (Dünen-Trichternarzissen – Pancratium maritimum) immer eine zentrale Rolle. Zweimal waren sie im Frühling mit Paolo Trevisan und seiner Frau unterwegs und haben die Insel botanisch durchkämmt
(vgl. auch Röbis Website schweizerflora.ch Elba 2019).
Auch diesen Herbst werden alle wieder auf Elba sein: Freuen wir uns auf den sicher unterhaltsamen Erlebnisbericht von Paolo und Röbi. Sie möchten über Geschichte, Kultur und Landschaft informieren und uns Orchideen und viele andere Pflanzen zeigen.
03. Dez. (Sa.) Chlaushock (gemäss Einladung)
Beat Wartmann: Gedenkvortrag Jean-Pierre Brütsch
26. Jan. 2023 (Do.) Megachile parietina – Schwarze Mörtelbiene, Foto Philipp Heller
Philipp Heller:
Blüten- und strukturreiche Lebensräume für Wildbienen

Blütenreiche Lebensräume wie die von der AGEO gepflegten Orchideen-Biotope sind wichtige Nahrungsräume für Wildbienen. Oftmals handelt es sich um Rückzugsräume für gefährdete Arten, welche in der Normallandschaft kein Auskommen mehr finden. Die arten- und individuenreichen Wildbienengemeinschaften sorgen im Gegenzug für eine optimale Bestäubung der reichhaltigen Flora.
Damit blütenreiche Lebensräume ihr volles Potenzial für die Wildbienen ausschöpfen und die wichtigen Bestäuber ihre Dienste optimal erbringen können, müssen den Wildbienen in unmittelbarer Nähe verschiedene Kleinstrukturen für den Nestbau zur Verfügung stehen. Wir betrachten die Lebens- und insbesondere die Nistgewohnheiten der einheimischen Wildbienen und leiten daraus einfache Massnahmen ab, mit denen sich blütenreiche Lebensräume gezielt für Wildbienen aufwerten lassen.

Angesichts der Wichtigkeit als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen, aber auch Gefährdung der Bienen hat der Kanton Zürich 2019 ein kantonales Bienenkonzept erarbeitet. Neben konkreten Massnahmen sieht dieses insbesondere die Schaffung einer kantonalen Bienenfachstelle vor. 2021 wurde das entsprechende Mandat für drei Jahre an den Zürcher Verein IG Wilde Biene vergeben. Die Bienenfachstelle wird von Philipp Heller geleitet.
25. Feb. 2023 (Sa.) GENERALVERSAMMLUNG (gemäss Einladung)

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Aktualisiert 03. 07. 2022

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