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Vorträge 2026

  • Die Generalversammlung und die Vorträge finden statt im
    Ort: Lindenpark (Anreise), Sanavita, Lindhofstrasse 2, 5210 Windisch
    Beginn der Vorträge am Donnerstag: 19 Uhr

 

22. Jan. 2026 (Do) Beobachtungen aus der Natur aus dem Jahr 2025
Kurzvorträge von einigen Mitgliedern

Man kann sich auf folgende Themen freuen:
Hansjürg Koller: Ophrys apifera in Rümlang und am Irchel
Jürg Luder: Ophrys apifera – sorgt immer wieder für Überraschungen
Thomas Ulrich: Mehr als 2 Platanthera-Arten in der Schweiz?
Roland Wüest lässt uns an seinen Highlights aus der Tierwelt teilhaben
Beat Wartmann: Mangelhafter Kenntnisstand der Verbreitung von Orchideen im Kanton Aargau
21. Feb. 2026 (Sa.) GENERALVERSAMMLUNG (gemäss Einladung)
19. Mrz. 2026 Dr. Stefan Greif, BirdLife Schweiz:
Fledermäuse - spannende Flatterer der Nacht
Was erwartet uns?
Ausführliche Beschreibungen der Vorträge des 1. Quartals 2026
16. Apr. 2026 (Do) Leo Klemm Gastvortrag der SOG zum Jubiläumsjahr:
Vielfalt Tropischer Orchideen am Beispiel Afrikanische Epiphyten
Orchideen kommen als eine der grössten Blütenpflanzenfamilien praktisch weltweit und in unterschiedlichsten Lebensräumen vor. Insbesondere in den Tropen ist ihre Vielfalt ausserordentlich gross und häufig sind im Laufe der Evolution an spezialisierte Bestäuber angepasste Blüten entstanden. Afrikanische epiphytische Orchideen sind gemeinhin weniger bekannt. Der Vortrag soll einen Überblick über die wichtigsten auf dem Afrikanischen Kontinent vorkommenden Gattungen und einige ihrer Lebensräume geben.
Beispiele Afrikanische Orchideen, Fotos Leo Klemm
10. Sep. 2026 (Do) Beat Wartmann: Die Geschichte der AGEO – was nicht im Jubiläumsbuch steht
Die Geschichte der AGEO, Foto Beat Wartmann
22. Okt. 2026 (Do) Alexander Kocyan
Sammlungskurator der Botanischen Sammlung des Naturhistorischen Museums der Uni Zürich
Megadiversität des Lebens in Borneo
Borneo ist ein botanischer Superlativ. Es gibt hier Bäume, die zu den grössten der Welt gehören. Auch die grössten Kannenpflanzen der Welt finden sich in Borneo. Nicht zuletzt wächst eine riesige Diversität von Orchideen hauptsächlich als Epiphyten auf den Urwaldbäumen. Von den rund 15.000 Pflanzenarten Borneos sind ungefähr 3.000 Orchideen! Auch die Tierwelt ist spektakulär mit Orang-Utan, wunderschönen Fröschen und einer unbekannt-riesigen Zahl von Insekten. Mit meinem Vortrag möchte ich einen Einblick in die faszinierende pflanzliche und zoologische Megadiversität geben und mit ein paar Beispielen zeigen, dass Pflanzen keinesfalls ohne ihre Bestäuber verstanden werden können. Und: Borneo liegt am Äquator – ist also tropisch heiss. Wie arbeitet man dort als Botaniker? Dazu auch einige persönliche Informationen.
Miniorchidee und Kannenpflanze (Nepenthes), Fotos Alexander Kocyan
12. No. 2026 (Do) Jonas Landolt
Biodiversitätsexperte, Filmer und Exkursionsleiter
Wilde Weiden Schweiz – das ungenutzte Biodiversitätspotential
Der Verein «Wilde Weiden Schweiz» verfolgt das Ziel, grossflächige, ganzjährig bestossene Extensivweiden zu schaffen. Durch die Grossflächigkeit der Weiden von mindestens 25 ha und tiefer Bestossungsdichte mit Robustrassen entsteht ein Lebensraummosaik aus vielfältigen Weiderasen, strukturierten Buschlandschaften und lichtem Wald. Auch wird eine grosse Biomasse an Insekten produziert. Jonas wird uns zeigen, wo auch Orchideen profitieren können.
Wilde Weiden Schweiz, Foto Jonas Landolt
05. Dez. 2026 (Sa) Chlaushock (gemäss Einladung)
Walter Dyttrich
Mit Magellan und Darwin nach Patagonien
Während Magellan nur eine Durchfahrt suchte und sein Chronist Patagonien zum Namen verhalf, war Charles Darwin auf seiner Weltreise mit der "Beagle" intensiv auf Landausflügen in der Region unterwegs und erforschte Geologie, Flora und Fauna. Viele Pflanzen sind nach diesen beiden Personen benannt. Im November / Dezember 2015 bereiste eine Gruppe von 4 St. Galler BotanikerInnen Patagonien, den südlichsten Teil Südamerikas. Die Vortragsreise führt durch eine Fülle von gegensätzlichen Lebensräumen, sie startet in der argentinischen Steppe, überquert die Anden und endet im chilenischen Regenwald. Wichtige Pflanzenfamilien wie die Südbuchen (Nothofagus sp.) und Araukarien zeigen aufgrund ihres Verbreitungsmusters, dass es einen zusammenhängenden Südkontinent ("Gondwana") gab. Die Steppenpflanzen und die andine Vegetation zeigen ähnliche Anpassungen an die extremen Witterungsverhältnisse wie unsere Alpenflora (Kugelpolster, Behaarung, etc.)."
Reise Patagonien, Foto Walter Dyttrich


Internes Archiv:

Viele Vorträge können Mitglieder im internen Archiv nacherleben. Zugangsdaten vgl. AGEO-Aktuell 1/2024, Beat Wartmann (Kontakt) ist der Ansprechpartner bei (Zugangs-) Problemen.

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